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Rebirthing

Rebirthing ist ein sanfter, sehr kraftvoller Atemprozess, der seinen Ursprung in einer Jahrtausend alten Form des Kriya-Yoga hat. Man atmet tief bis in die Lungenspitzen ein und völlig entspannt aus. Zwischen Ein- und Ausatmen gibt es keine Atempause, es entsteht ein zirkuläres Atmen -
offen, entspannt, verbunden.

Durch dieses verbundene Atmen wird unser Körper wunderbar gereinigt und verjüngt, Giftstoffe werden aus den Zellen abtransportiert.
Auch Emotionen und Gedanken, die unser System beeinträchtigen, werden geklärt.

Hier kannst Du Dir eine ZDF Doku ansehen, in der ich während einer
Atemsitzung gefilmt wurde:

 

Warum wir uns eine flache Atmung aneigneten

Hier gehen wir zurück zu dem Moment, als wir das Licht der Welt erblickten. Die meisten von uns sind auf gewaltvolle Weise empfangen worden: Von der Dunkelheit des mütterlichen Schoßes ins grelle Neonlicht des Krankenhauses.
Damals wurde die Nabelschnur, also das Organ, durch welches wir 9 Monate lang atmeten, sofort nach der Geburt abgetrennt. Die Lungenatmung ist aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht entwickelt, die Lungenlappen noch nicht entfaltet. Und dies ist genau der Zeitpunkt, wo das Atmen mit größter Panik und Schmerz verbunden wird. Stellen Sie sich vor, sie werden von ihrer eigentlichen Atemquelle abgetrennt und müssen jetzt ganz plötzlich und schmerzhaft durch ein Organ atmen, welches noch nicht bereit dafür ist. Es heißt dann: Atme oder stirb. Das Kind erlebt die Angst vor dem Erstickungstod. Und wenn es nicht atmet, schlägt man ihm auf den Hintern, damit es endlich schreit. Willkommen auf der Welt!

Heutzutage hat sich diesbezüglich glücklicherweise viel getan.
Lässt man die Nabelschnur so lange am Körper des Kindes, bis sie auspulsiert hat, kann sich die Lungenatmung langsam von selbst und ohne Schock entwickeln. Es ist also keineswegs nötig, wie immer als selbstverständlich dargestellt wird, dass das Baby schreien muss, wenn es das erste Mal atmet. Das Schreien ist Ausdruck von Schmerz, der bei der schockartigen Umstellung von Nabelschnuratmung auf Lungenatmung entsteht.
Der lieblose Empfang des Säuglings auf der Welt führt im weiteren Leben oft zu einem nur sehr eingeschränkten Ja oder sogar zu einem deutlichen Nein dem Leben gegenüber.

Dieses erste meist traumatische Erlebnis, welches mit dem Atmen verbunden ist, ist der Ursprung dafür, dass wir uns eine unnatürliche Atmung aneignen. Dies kennen wohl alle Menschen: Wenn sich etwas schmerzhaft anfühlt, halten wir den Atem an, um den Schmerz nicht zu fühlen. So atmen die meisten Menschen nur noch so flach, dass es gerade zum Überleben reicht. Viele Menschen unterdrücken so mit ihrer flachen Atmung ihr Lebendigsein - und es geht hier nicht nur um die Unterdrückung von schmerzhaften Gefühlen. Auch Freude, die in uns fließen möchte, bleibt ungefühlt. Leben heißt aber JA zu sagen zu allem was ist, und alles, was sich in diesem Moment zeigt, zu fühlen und zu erleben.

Das Leben einatmen...

Warum eine natürliche tiefe Atmung so wichtig ist

Wussten Sie, dass ca. 70% aller Giftstoffe über den Atem ausgeschieden werden? Wenn ein Mensch nun sehr flach atmet, funktioniert diese Entgiftung nicht gut, und der Körper muss die Gifte anders loswerden.
Man kann sich vorstellen, dass es dadurch zu Schlacken im Körper kommt, die Zellen nicht optimal mit Sauerstoff versorgt werden und somit der Alterungsprozess und Krankheiten einsetzen. Um optimal funktionieren zu können, brauchen unsere Zellen dringend eine gute Sauerstoffsättigung.

Die meisten Menschen haben in ihrer ersten Atemsitzung das Gefühl, endlich soviel Sauerstoff zu bekommen, wie sie wirklich benötigen. Hat man sich erstmal wieder an die natürliche Atmung erinnert, wird das Atmen zum Genuss, fließend und lustvoll.
Eine Verjüngung und eine deutliche Steigerung der Lebensenergie ist bereits nach der ersten Sitzung zu beobachten: Die Haut strafft sich, die Augen werden klar, auf dem Gesicht liegt eine tiefe Entspannung.

 

Hyperventilation

Ein paar Worte zu dem oft erwähnten Einwand gegenüber der verbundenen Atmung. In den ersten Sitzungen kann es zu den sogenannten Hyperventilationssymptomen wie Kribbeln und Versteifung verschiedener Körperteile kommen. Das liegt daran, dass die meisten Menschen ständig mit Sauerstoff unterversorgt sind, sie sozusagen unterventilieren. Der Körper muss sich erst einmal an das große Sauerstoffangebot gewöhnen.
Je angespannter die Atmung - besonders die Ausatmung - ist, desto häufiger treten diese Symptome auf.
Sie verschwinden aber, sobald sich die natürliche, entspannte Atmung einstellt. Ich kann z. B. eine Stunde lang tief und verbunden atmen und völlig symptomfrei einfach nur die energiespendende und reinigende Kraft des Atmens fühlen.

 

 

Atemsitzungen

Eine Atemsitzung mit Vor- und Nachgespräch dauert etwa 2 Stunden.

Man liegt dabei entspannt auf einer Matte und beginnt mit der oben beschriebenen verbundenen Atmung. Ich als Rebirtherin gebe Ihnen den Raum und die Sicherheit, ganz loslassen zu können. Wenn sich der Atemzyklus geschlossen hat, gibt es Zeit zur Integration, z. B. mit Musik.

Während der Sitzung können körperliche Symptome oder Bilder, Gedanken und Gefühle zu Bewusstsein kommen, die sonst unterdrückt werden. Hat man dies erkannt, steht einem viel mehr Lebensenergie zur Verfügung, die vorher gebunden war.

Man lernt, einfach in die Gefühle hinein zu gehen ohne sie zu bewerten. In dem Moment, wo man sich in die Mitte eines Gefühls begibt, ohne an die Geschichte zu denken, die dieses Gefühl ausgelöst hat, stellt sich ein tiefer Frieden ein.

Nach einer Atemsitzung fühlt man sich wunderbar regeneriert, tief entspannt und im Frieden mit dem, was ist. Ein innerer Raum öffnet sich, in dem alles willkommen ist, was es auch sei.

Eine Sitzung dauert ca. 2 Stunden und kostet 120 Euro.
 

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Viele weitere von mir verfasste Beiträge findest Du im Regenbogenkreis Blog.

 

Naturheilpraxis:

Heilpraktikerin
Randi Ann Hausmann

Moltkeplatz 15
23566 Lübeck

Tel.:  0451 20 20 23 94